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Jesu Wunder

 

 Jesus macht aus Wasser Wein

 

Es war auf einem Hochzeitsfest, dort gab es im Haus sechs steinerne Wasserkrüge. Man benutzte sie für die vom jüdischen Gesetz geforderten Waschungen. Jeder von ihnen faßte achtzig bis hundertzwanzig Liter.
Jesus forderte die Leute auf: «Füllt diese Krüge mit Wasser!» Und sie füllten die Gefäße bis zum Rand. Dann ordnete er an:
«Jetzt bringt dem Küchenchef eine Probe davon!»
Dieser probierte den Wein, der vorher Wasser gewesen war. Er wußte allerdings nicht, woher der Wein kam. Nur die Diener wußten Bescheid. Da rief er den Bräutigam zu sich und sagte vorwurfsvoll:
«Jeder bietet doch zuerst den besten Wein an! Und erst später, wenn alle schon genug getrunken haben, kommt der billigere Wein auf den Tisch. Aber du hast den besten Wein bis jetzt zurückgehalten!»
Dieses Wunder geschah in Kana. Dort in Galiläa zeigte Jesus zum ersten Mal seine göttliche Macht. Und seine Jünger glaubten an ihn.

 

[Johannes 2, 6-11]


 

Jesus heilt einen Mann, ohne ihn zu berühren

 

Als Jesus in Kapernaum eintraf, kam ein Offizier der römischen Garnison zu ihm
und sagte: «Herr, heile meinen Diener! Er liegt gelähmt im Bett und leidet entsetzlich.»
Jesus antwortete: «Ich will mitkommen und ihn heilen.»
Der Offizier erwiderte: «Herr, ich bin nicht wert, dich in meinem Haus zu empfangen. Wenn du nur ein einziges Wort sagst, wird mein Diener gesund.
Auch ich habe Vorgesetzte, und ich erteile selbst Befehle an Untergebene. Wenn ich zu dem einen sage: 'Geh!', dann geht er. Wenn ich einem andern befehle: 'Komm!', dann kommt er. Und wenn ich zu meinem Diener sage: 'Tu das!', dann führt er meinen Auftrag aus.»
Als Jesus das hörte, wunderte er sich sehr. Und zur Volksmenge gewandt, sagte er: «Das ist sicher: Solch einen Glauben habe ich in Israel bisher nicht gefunden.
Eins aber will ich euch sagen: Viele Menschen aus aller Welt werden kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmel das Freudenfest feiern.
Aber die ursprünglich für das Reich Gottes bestimmt waren, werden in die tiefste Finsternis hinausgestoßen, wo niemand ihr Heulen und ohnmächtiges Jammern hören wird.»
Dann sagte Jesus zu dem Offizier: «Du kannst gehen! Was du geglaubt hast, ist Wirklichkeit geworden.» Und zur selben Zeit wurde der Diener gesund.

 

[Matthäus 8, 5-13]


 

Jesus heilt einen Lahmen am Sabbat

 

Einer von den Menschen, die dort lagen, war schon seit achtunddreißig Jahren krank.
Als Jesus ihn sah und hörte, daß er schon so lange an seiner Krankheit litt, fragte er ihn: «Willst du gesund werden?»
«Ach Herr», entgegnete der Kranke, «ich habe niemanden, der mir in den Teich hilft, wenn sich das Wasser bewegt. Versuche ich es aber allein, komme ich immer zu spät.»
Da forderte ihn Jesus auf: «Steh auf, rolle deine Matte zusammen und geh!»
In demselben Augenblick war der Mann geheilt. Er nahm seine Matte und ging glücklich seines Weges. Das geschah an einem Sabbat.

 

[Johannes 5, 5-9]


 

Jesus fischt übermäßig viele Fische

 

Anschließend sagte er zu Petrus: «Fahrt jetzt weiter auf den See, und werft eure Netze aus!»
«Herr», gab Petrus zu bedenken, «wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Aber weil du es sagst, will ich es wagen.»
Sie warfen ihre Netze aus und fingen so viele Fische, daß die Netze zu zerreißen drohten.
Deshalb winkten sie den Fischern im anderen Boot, ihnen zu helfen. Bald waren beide Boote bis zum Rand beladen, so daß sie beinahe sanken.
Als Petrus das sah, fiel er erschrocken vor Jesus nieder und rief: «Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch!»
Er und alle anderen Fischer waren fassungslos über diesen Fang.

 

[Lukas 5, 4-9]


 

 Jesus heilt noch mehr Menschen

 

Jesus heilt einen/eine ...

 

 

Jesus erweckt den Sohn einer Witwe zum Leben

 

 Als er sich dem Stadttor näherte, kam ihm ein Trauerzug entgegen. Der Verstorbene war der einzige Sohn einer Witwe. Viele Trauergäste aus der Stadt begleiteten die Frau.
Als Jesus sie sah, war er von ihrem Leid tief bewegt. «Weine nicht!» tröstete er sie.
Er ging zu der Bahre und legte seine Hand auf den Sarg. Die Träger blieben stehen. Jesus sagte zu dem toten Jungen: «Ich befehle dir: Steh auf!»
Da setzte sich der Junge auf und begann zu sprechen. Die Mutter hatte ihr Kind durch Jesus wiederbekommen.
Alle erschraken über das, was sie gesehen hatten. Dann aber begriffen sie, und sie lobten Gott und sagten: «Gott hat uns einen mächtigen Propheten geschickt. Er hilft seinem Volk!»

[

Lukas 7, 12-16]


 

 Jesus besänftigt einen Sturm

 Mitten auf dem See brach plötzlich ein gewaltiger Sturm los, so daß die Wellen ins Boot schlugen. Aber Jesus schlief.
Da weckten ihn die Jünger und riefen voller Angst: «Herr, hilf uns, wir gehen unter!»
Jesus antwortete: «Warum habt ihr Angst? Habt doch mehr Vertrauen zu mir!» Dann stand er auf und bedrohte den Wind und die Wellen. Sofort legte sich der Sturm, und der See lag still da. Alle fragten sich voller Staunen: «Was ist das für ein Mensch? Selbst Wind und Wellen gehorchen ihm!»
[

Matthäus 8, 24-27]

Da brach ein gewaltiger Sturm los. Hohe Wellen schlugen ins Boot, es lief voll Wasser und drohte zu sinken.
Jesus aber schlief hinten im Boot auf einem Kissen. Da rüttelten ihn die Jünger wach und schrien voller Angst: «Herr, wir gehen unter! Merkst du das nicht?»
Sofort stand Jesus auf, bedrohte den Wind und rief in das Toben der See: «Sei still! Schweige!» Da legte sich der Sturm, und tiefe Stille breitete sich aus.
«Warum hattet ihr solche Angst?» fragte Jesus seine Jünger, «habt ihr denn gar kein Vertrauen zu mir?»
Voller Entsetzen flüsterten die Jünger einander zu: «Was ist das für ein Mann! Selbst Wind und Wellen gehorchen ihm!»
[

Markus 4, 37-41]

Unterwegs schlief Jesus ein. Mitten auf dem See kam plötzlich ein gewaltiger Sturm auf, und die Wellen schlugen ins Boot.
In höchster Not rüttelten die Jünger Jesus wach: «Herr!» schrien sie, «wir gehen unter!» Jesus stand auf und bedrohte den Wind und die Wellen. Da legte sich der Sturm, und es wurde ganz still.
«Wo ist denn euer Glaube?» wollte Jesus von ihnen wissen. Entsetzt und erstaunt fragten sich die Jünger untereinander: «Wer ist dieser Mann? Sogar Wind und Wellen gehorchen ihm, wenn er es befiehlt!»
[

Lukas 8, 23-25]


 

 Jesus tat noch viel mehr Wunder, siehe dazu auch hier.


 

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